Österreichischer Berufsverband für Anästhesie- und Intensivpflege / ÖBAI

Mittwoch 7. Mai 2008
Workshop Covidien / Ventilator Assoziierte Pneumonien


Veranstalter :Covidien Austria GmbH
(vormals Tyco Healthcare Austria GmbH)
Campus 21, Europaring F09402
2345 Brunn am Gebirge
Thema :Ventilator Assoziierte Pneumonien (VAP)
Zeit : 16:00 - 17:30 Uhr
Ort :Kongresszentrum
Referent :DGKP Karner Leo, LKH Krems, Hygienefachkraft
Anerkennung :2 UE
Teilnehmer :30 Personen
Kosten :übernimmt die Fa. Tyco Healthcare Austria
Inhalte :Auf Intensivstationen wurde in einer vergleichenden deutschen Untersuchung eine 17fach höhere Pneumonie-Inzidenz als auf Allgemeinstationen gefunden.

Die beatmungs-assoziierte Pneumonie ist somit eines der zentralen Probleme im Intensivbereich.

Als Hauptursache der nosokomialen Pneumonie bei beatmeten Patienten wird heute weltweit die stille Aspiration von kontaminiertem Sekret aus dem subglottischen Raum angesehen.

Eine wirkungsvolle wie elegante Methode ist die Verwendung des EVAC-Tubus in Kombination mit kontinuierlichem bzw. intermittierendem Sog.

Die subglottische Sekretdrainage sowie eine umfassende Mund-Antiseptik werden mittlerweile von der CDC als Empfehlung der Kategorie II (= sinnvolle Maßnahme) eingestuft.

Präventive Maßnahmen (z.B. EVAC-Tubus, Mund-Antiseptik, Oberkörper-Hochlagerung, geschlossenes Absaugsystem, Beatmungsschlauchwechsel, Atemgas-Klimatisierung, Non-invasive Beatmung) zur Verminderung einer ventilator-assoziierten Pneumonie werden nur dann zum Erfolg führen, wenn so viele wie möglich davon zur gleichen Zeit umgesetzt werden.

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